Weihnachtsfeier

Ein Beitrag zum Themengebiet Verein, geschrieben am 11. November 2014 von M.Maurer

Die TAFEL Jüterbog mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern veranstaltet, in Kooperation mit dem Verein für soziale Selbstverteidigung eine Weihnachtsfeier.

  • Wann : 28. November 2014 um 15:00 Uhr
    Wo : Gewerbering 7

In unserem Landkreis leben ca. 10.500 Menschen von Hartz IV. Über 3.000 davon sind berufstätig und können von ihrem Gehalt nicht leben. Im Regelsatz sind 1,21 Euro im Monat für Spielsachen vorgesehen, auf das Jahr gerechnet sind dies 14,52 Euro. Dieser geringe Betrag reicht weder für Weihnachts-, noch für Geburtstagsgeschenke oder andere Bedürfnisse von Kindern.

Kleine Kinder vertrauen naturgemäß auf den Weihnachtsmann.
Wir möchten den Weihnachtsmann dabei unterstützen und ihn mit Geschenken ausstatten.

Aus den Erfahrungswerten der letzten Jahre, rechnet die TAFEL mit ca. 40 Kindern.

Damit die Wünsche der Kinder altersgerecht erfüllt werden können, bitten wir um Geldspenden oder Gutscheine.

Wir möchten uns beim Erlebnishof Jüterbog-Werder ganz herzlich bedanken, das sie eine Kutsche zur Verfügung stellen und den Weihnachtsmann standesgemäß zu den Kindern bringt.

Wir bitten um Spenden an:

Empfänger : VSSV e.V.
Verwendungszweck : Weihnachtsfeier TAFEL 2014
IBAN : DE16 1605 0000 3632 0002 70
BIC : WELADED1PMB
Institut : MBS Potsdam

Auf Wunsch stellen wir eine steuerlich abzugsfähige Spendenbescheinigung aus.

Für Rückfragen sind wir telefonisch erreichbar unter
03372 - 44 30 29 (Anrufbeantworter) oder 0174 - 40 55 599

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Familiencamp 2014

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, geschrieben am 23. Juni 2014 von M.Maurer

Ehrenamtliches Engagement kostet viel Zeit und Kraft. Den Menschen mit denen wir zusammenarbeiten, z.B. bei Seminaren oder gemeinsamen Veranstaltungen, bleibt oft in der Hektik des Alltags wenig Zeit zum besseren Kennenlernen und Verstehen. Als Dankeschön und kleinen Ausgleich haben wir das Familiencamp ins Leben gerufen, welches nun zum 7. Mal stattfindet.

In entspannter Atmosphäre wollen wir mit euch diskutieren und Erfahrungen austauschen. Überall kämpfen kleine Gruppen isoliert für ihre Ziele. Wir wollen dies ändern und über unseren Tellerrand hinausschauen. Ob Sozialabbau, Bürgerrechte, Bildungspolitik, Finanzkrise, Umwelt und Datenschutz. Sind das nicht Themen die uns alle betreffen? Und wie steht‘s dabei mit der Zusammenarbeit? Sich nicht weiter vereinzeln, sondern Gleichgesinnte treffen, Gemeinsamkeiten finden und Kontakte knüpfen, ist unser Ziel.

Vom 12. bis 14. September 2014 im CVJM Camp Storkower See, Wolfswinkel 39 in 15859 Storkow/Mark

Das CVJM-Camp Storkower See liegt 70 km südöstlich von Berlin in der Mark Brandenburg. Es hat einen direkten Seezugang und einen eigenen Badesteg.

Für die verbindliche Anmeldung brauchen wir Euren Namen, evtl. Anzahl der Kinder und deren Alter.
Voranmeldungen sind erbeten, bis zum 15. August 2014. Anreise ist am Freitag den 12. September ab 15 Uhr. Die Anreise erfolgt individuell.
Der Teilnehmerbeitrag für Erwachsene beträgt 80,- Euro
Für alle die’s nicht so dicke haben ermäßigt       30,- Euro

Im Teilnehmerbeitrag sind Übernachtung, Beköstigung und Programm inbegriffen. Kinder (bis 18 Jahre) beitragsfrei.
Teilnehmerbeiträge oder Spenden können unter Nennung des Betreffs Familiencamp 2014 per Überweisung auf folgendes Konto überwiesen werden.
Name:          VSSV e.V.
Konto-Nr.:  3632000270
BLZ :            160 500 00
Bank:           MBS Potsdam

Ansonsten gilt, Barzahlung bei Ankunft vor Ort.
Spendenquittungen werden vom Veranstalter erstellt. Über Spontanbesuch freuen wir uns natürlich auch.

Da die Zimmer am Anreisetag erst ab 17 Uhr belegt werden können, ist die Zeit bis 17:00 Uhr für die Erkundung des Geländes und der Umgebung vorgesehen.
Zur Erkundung des Sees ist eine Kanufahrt vorgesehen.

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Zum Tag der Arbeit

Ein Beitrag zum Themengebiet Politik, geschrieben am 3. Mai 2013 von M.Maurer

Ja, so ist des heutzutage mit der “Arbeit”. Da gibt es sehr sehr viele die nix zu feiern haben.

Bauarbeitern, Reinigungskräften und anderen Berufen mit starken gesundheitliche Belastungen droht vor der Rente die Arbeitslosigkeit und damit Hartz IV. Einer am Mittwoch vorgestellten Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen zufolge sind gesundheitliche Beeinträchtigungen bei Millionen Deutschen Ursache dafür, dass viele ihren Job vor erreichen des Rentenalters aufgeben müssen. Neben der Baubranche trifft die Arbeitslosigkeit vor allem auch Arbeitnehmer im Hotel- und Gaststättengewerbe, in Reinigungsberufen, im Transportwesen und in der Landwirtschaft. Wenn diese Arbeiter sich kaputt gearbeitet haben und nicht mehr können, müssen sie gehen. Durchschnittszahlen, wonach mehr ältere Beschäftigte arbeiten, nützen ihnen nichts. Für Baubeschäftigte bedeutet es unwiderruflich das vorzeitige Aus im Job - und Armut für den Rest ihres Lebens. Und wie die IAQ-Studie zeigt, droht dieses Problem nicht erst durch die “Rente mit 67″, sondern es besteht schon heute.” (Gegen-Hartz.de)

Neun Jahre sind nun seit den “Montagsdemonstrationen” von 2004 vergangen. Die von der Politik der Verarmung betroffenen Menschen haben sich größtenteils in ihr Elend ergeben. Uns, den Akteuren jener Tage, Wochen und Monate, sind die Wütenden und Empörten abhandengekommen.

Was sollen wir feiern?
Wenn jemand was zu feiern hat so sind das die Arbeitgeberverbände, Industrieverbände und die Akteure der Finanzindustrie.

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Hartz IV und Mindestlohn

Ein Beitrag zum Themengebiet Armutsbewirtschaftung, Reichtumspflege, geschrieben am 15. April 2013 von M.Maurer

Der “Wirtschaftsweise” Christoph Schmidt:

“… einige Arbeit­neh­mer [kön­nen] nicht „von ihrer Hände Arbeit“ leben. Dafür ver­ant­wort­lich ist … vor allem die erhöhte Bedürf­tig­keit von Haus­hal­ten mit Allein­er­zie­hen­den, einem arbeits­lo­sen Part­ner oder vie­len Kin­dern.”

“Nicht der geringe Lohn ist also Schuld daran, dass man­che Men­schen und ihre Fami­lien wirt­schaft­lich nicht allein zurecht kom­men, son­dern ihre “erhöhte Bedürf­tig­keit”. Das muss man sich zwei­mal durch­le­sen, bevor man glaubt, dass es da wirk­lich steht.

Ja wozu ist denn der Zusam­men­schluss von Men­schen in einer demo­kra­tisch ver­fass­ten Gesell­schaft, die ihren Wohl­stand mit­tels eines hohen Gra­des an Arbeits­tei­lung pro­du­ziert, über­haupt gut, wenn nicht dazu, dass die ele­men­ta­ren Bedürf­nisse aller Mit­glie­der die­ser Gesell­schaft gedeckt wer­den?! Und zwar nicht vor­ran­gig auf der Grund­lage staat­li­cher Trans­fers, die lei­der jeder­zeit poli­tisch angreif­bar sind, wie man seit der Agenda 2010 weiß, und schon gar nicht auf Basis von Almo­sen und Good­will barm­her­zi­ger Spen­der, son­dern in ers­ter Linie aus­ge­hend von der Arbeits­kraft des einzelnen.”
(Heiner Flassbeck, Kampagne gegen den Mindestlohn)

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Helfen satt schikanieren

Ein Beitrag zum Themengebiet Medien, Armutsbewirtschaftung, geschrieben am 14. März 2013 von M.Maurer

Während der “Genosse der Bosse”, Ex-Kanzler und Förderer von Hungerlöhnen Gerhard Schröder, sich von seinen Mit-Genossen mit “stehenden Ovationen” feiern lässt, kommt der menschenverachtende Geist der seinen “Arbeitsmarktreformen” innewohnt immer mehr zum Vorschein.

Das die von den “Segnungen” der Arbeitsmarktreform betroffenen Menschen klagen, daran hat sich die deutsche Medienöffentlichkeit schon gewöhnt. Wenn überhaupt werden sie von den gleichgeschalteten Qualitätsmedien als Faule, Abzocker und als, ihre Kinder vernachlässigende, Sozialschmarotzer wahrgenommen.

Nun, im achten Jahr nach Inkrafttreten von Hartz-IV, gibt es immer mehr Menschen in den staatlichen Exekutionsbehörden, euphemistisch “Agenturen für Arbeit” genannt, die ihre Angst überwinden, ihr Schweigen brechen und trotz Gefahr der Disziplinierung durch ihren Arbeitgeber, sich offen gegen die Praktiken der staatlichen Armenverwaltung aussprechen.

Beispielhaft sei hier der Mut von Inge Hannemann, Mitarbeiterin eines Jobcenters in Hamburg genannt. Sie nahm sich den folgenden Aufruf der Mitarbeiterin eines französischen Arbeitsamts Fabienne zum Anlass und ging mit ihrem Blog “altonabloggt” im April 2012 an die Öffentlichkeit.

 

“„Unsere Aufgabe ist es vor allem, den Arbeitsuchenden zu helfen, eine Beschäftigung zu finden und das erwarten die Arbeitsuchenden von uns. Aber es gibt einfach keine Arbeit für alle. Die Zunahme von Gesprächen, die ständigen Aufforderungen zum Besuch der Agentur werden keine Arbeit schaffen, sondern erhöhen nur das Risiko für die Arbeitsuchenden, gezwungen, schikaniert und abgestraft zu werden.Wir, die Beschäftigten der ANPE, erklären, dass wir auf keine Weise Menschen schaden wollen, die schon durch den Verlust der Beschäftigung und des Einkommens verletzt sind.Wir verweigern uns, sie auszugrenzen und wir werden keine Streichungen mehr durchführen, ohne vorher die moralischen und menschlichen Folgen mit zu beachten.Wir schlagen Angebote vor, wir zwingen aber Angebote nicht auf. Wir werden die Arbeitsuchenden nicht zwangsweise in kleine Kästen stecken. Wir erpressen sie auch nicht mit Streichung.Wir verweigern uns auch, der Wut der Arbeitsuchenden ausgesetzt zu werden. Wir verweigern uns, eine soziale Polizei zu sein, angewiesen zur Unterdrückung, anstatt als öffentlicher Ratgeber für Beschäftigung agieren zu können.

Weder Arbeitsuchende noch Beschäftigte der ANPE sind verantwortlich für den Zustand des Arbeitsmarktes und für die wachsende Prekarisierung. Wir sind mit den Arbeitsuchenden solidarisch.

Wir weigern uns, falsche Zahlen, unlautere Angebote und leere Unterhaltungen zu produzieren und wir werden unsere beruflichen Praktiken dazu einsetzen, den Nutzern unserer Dienste zu helfen, im vollen Respekt ihrer bürgerlichen Rechte.”

Ihnen gilt unser Respekt und auf ihnen ruht auch unsere Hoffnung dass das Lügenkartell aus Intressengeleiteten Wirtschafteliten, willfährigen Politikern, “Wissenschaftlern” und Journalisten, welches einzig und alleine dazu dient Menschen in “Jobs” von denen man nicht leben kann zu zwingen, endlich zusammenbricht.

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