… ist Zwangsarbeit.
Neulich gab es, irgendwo in der Republik, eine Einladung mit Rechtsfolgebelehrung zu einer Informationsveranstaltung des Armutsbewirtschaftungsamtes.
Also eine “Vorladung“.
Und da fängt die Lüge (Ach wie toll ist doch die Bürgerarbeit) schon an.
Lesen Sie einen Erfahrungsbericht
Solange die Verteilung des erwirtschafteten Reichtums (BIP) nicht neu geregelt wird, wird für eine zunehmende Zahl von Menschen ein Arbeitsplatz mit existenzsicherndem und reproduktionssicherndem Lohn, nur ein Traum bleiben.
Anders gesagt, in einer Gesellschaft in welcher der Staat das Sparen zum obersten Ziel ausgerufen hat, müssen auch die Bürgerarbeiter zu ihrem Glück gezwungen werden.
Da fällt mir ein Beispiel für die verlogene Diskussion die in unserem Land geführt wird ein.
Tatort ARD Morgenmagazin. Da wird ein SPD-Kasper um seine Meinung zum Thema “Rente mit 70″ befragt. Seine Antwort (sinngemäß): “Da müssen die Unternehmen aber auch dafür sorgen das Arbeitsplätze für ältere Menschen bereitgestellt werden.”
Welch ein hanebüchener Unsinn! Wer erklärt dem Idioten mal was Unternehmen müssen und was sie nicht müssen. Unternehmen müssen alles mögliche (Sich z.B. im Rahmen bestehender Gesetze bewegen), aber eines müssen sie mit Sicherheit nicht, Arbeitsplätze schaffen.
In einer Gesellschaft mit kapitalistischer Wirtschaftsweise müssen Unternehmen Gewinne machen. Ob sie dies nun mit vielen oder wenigen Arbeitsplätzen machen, ist dabei für das Unternehmen belanglos.