Die Familienministerin
Ein Beitrag zum Themengebiet Armutsbewirtschaftung, geschrieben am 27. Dezember 2007 von M.Maurerverweigert weiterhin die erhöhten Bedarfe für Schulkinder von Hartz-IV-Familien anzuerkennen und lässt damit die Kinder im Regen stehen.
“Der beste Schutz gegen Kinderarmut seien Arbeitsplätze bei guter Konjunktur, Kinderbetreuung zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und frühe Bildung für benachteiligte Kinder.” sagte die Familienministerin ebenso salbungsvoll wie kostenlos, und vertröstet die Kinder auf den Sanktnimmerleinstag. Familienpolitik a’ la’ CDU eben!
Auch in Jüterbog haben wir im nächsten Jahr eine solche, tief in der christlichen Sozialethik verwurzelten “Familienpolitik”. Da bekommen alle Erstklässler kostenloses Mittagessen von der Stadt.
Da können dann die Zweitklässler einer Hartz-IV-Familie zu ihren Geschwistern gehen und bei denen mitessen. Üblicherweise ist es in Unterschichtenfamilien so, das die jüngeren Geschwister die Klamotten der älteren weitertragen müssen, nun müssen die jüngeren auch noch die älteren mitessen lassen.
Kurz gesagt, wir wissen ja worum es geht. Es geht vor allem, und einzig und alleine ums Geld! Auf das Geld was man den Kapitalbesitzern, z.B. durch die fast völlige Streichung der Körperschaftssteuer, geschenkt hat, müssen die Kinder der Hungerlöhner und Hartz-IV-Unterschichtler verzichten. So einfach ist das.
Die Kapitalbesitzer bedanken sich für das Geschenk indem sie die Zahl der Hungerlöhner steigen lassen, assistiert vom “Wirtschaftsweisen” Bert Rürup der “einem alleinstehenden Vollzeitbeschäftigten etwa 4,50 Euro pro Stunde” zugestehen will. (4,5 x 40 x 4 = 720,- Euro Brutto) Soviel zu unserer segensreichen Marktwirtschaft.
Gelassen sehen “die Deutschen” der Sklaverei entgegen.
| SPENDEN |

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) hat sich über fehlende Dankbarkeit beklagt. Glos sagte der “Zeit”, in der Bevölkerung gebe es “keine Dankbarkeit für die erreichten Erfolge“. Den Aufschwung und seine Wirkung auf den Arbeitsmarkt sowie die soziale Sicherheit nähmen viele als selbstverständlich hin.