Merz fordert Hartz IV Arbeitsdienst
Ein Beitrag zum Themengebiet Armutsbewirtschaftung, Selbstverteidigung, Reichtumspflege, geschrieben am 22. Juni 2010 von M.Maurer- Müssen wir jetzt bald alle eine Armbinde tragen?
- Wann errichtet das THW Barackenlager für die “Arbeitsdienstler”?
- Wann gibt es die ersten Zwangssterilisationen?
Die Energielobby möchte keine Brennelementesteuer zahlen, aber der Bundesrepublikanische Arbeitsdienst soll wieder eingeführt werden. Das ist offenbar das Menschenbild unserer Funktionseliten. Dem sprunghaften Anstieg der “Überflüssigen” wird mit der Überführung in eine Sklavenhaltergesellschaft begegnet.
Mittlerweile wird unsere Jugend auf ihr zukünftiges Sklavendasein vorbereitet.
Zitat “Daraus nun ein kurzes Zitat aus dem Beitrag von Eva Müller, in dem sie das Schicksal von Kindern aus Hartz-IV-Familien in Bochum-Wattenscheid schildert, hier zum Beispiel ihren Schulalltag:
“Christoph Graffwegs vorrangiges Ziel ist es, seine Schüler auf das Leben, das sie erwartet, vorzubereiten. Was das heißt, spürt man deutlich im Unterricht der älteren Schüler. Das Unterrichtsmaterial des Rektors: ALDI-Prospekte der letzten Woche. “Ich möchte, dass ihr aus den Angeboten ein Frühstück zusammenstellt, möglichst billig.” Christoph Graffweg ist seit vier Jahren Rektor an der Fröbelschule. Da in seiner Zeit hier nur vier seiner Schüler nach dem Abschluss einen Ausbildungsplatz bekamen, hat er den Lehrplan der oberen Klassen umgeworfen. Neben Geometrie und Grammatik steht nun auch Hartz IV auf dem Stundenplan. “Ich sehe als einzige Perspektive für sie im Moment die Arbeitslosigkeit, Hartz IV”, sagt der Rektor. “Und wie sie damit umzugehen haben, lernen sie hier im Unterricht, mit diesen ganz besonderen Inhalten. Denn in normalen Mathe-Büchern wird mit Krediten gerechnet, da werden Häuser gebaut und Fahrradtouren gemacht. Meine Schüler werden keine Häuser bauen, die machen keine Fahrradtouren, aber sie werden einkaufen müssen, und vor allem billig einkaufen müssen, und das üben wir hier.” (…) Ob er seinen Schülern nicht die Hoffnung nimmt, die Motivation, fragen wir. “Welche Hoffnung? Ich kann ihnen keine Hoffnungen machen. Für manche hier ist es natürlich noch schwierig, die Realität so zu akzeptieren, wie sie ist. Aber das ist das, was sie nach der Schule erwartet.” (…)
Für viele in Wattenscheid ist das, was Rektor Graffweg an seiner Schule macht, die Bankrotterklärung des Bildungssystems. Kindern mit fünfzehn, sechzehn zu sagen, dass aus ihnen nichts wird – das sei unmenschlich und brutal. Rektor Graffweg kennt die Argumente: “Nicht weil ich diesen Unterricht anbiete, sind die Schüler in dieser Situation”, sagt er. “Sie sind in dieser Misere, weil es in dieser Gesellschaft keinen Platz für sie gibt. Man muss sich fragen, ob das Problem an meiner Schule oder ob der Fehler im System liegt”, sagt er. (…)””
[ Quelle: weissgarnix ]
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