Wie man sozialen Unfrieden stiftet
Ein Beitrag zum Themengebiet Armutsbewirtschaftung, Reichtumspflege, geschrieben am 17. Juli 2010 von M.MaurerTitelt selbst die konservative Wochenzeitung ZEIT-ONLINE
Tja, die Bewirtschaftung wachstumsfressender Un-Nützlinge, ist in Zeiten wo man an den Finanzmärkten ganz leicht aus Geld Geld machen kann, ein ärgerlicher Kostenfaktor den es unbedingt zu mimimieren gilt.
Man könnte leicht der Versuchung erliegen, den im vorhergehenden Beitrag genannten “sozialen Demokraten” den Titel “Kleineres Übel” zu bescheinigen, wenn das denn so einfach wäre. Fakt ist, als die Schröder-SPD mit ihrer Agenda zum größten Sozialkahlschlag seit Gründung der Bundesrepublik ausholte, sangen die “christlichen Demokraten”, damals noch Opposition, gemeinsam den Chor “Die Einschnitte gehen nicht tief genug!”
Wenn wunderts wenn das Wahlvolk zunehmend den Wahlurnen fernbleibt, wenn die Einheitsparteien (CDU/CSU/FDP/SPD/GRÜNE) ihm die gleiche “Mitte-Scheisse” anbietet und sich als die “wahren Demokraten” aufspielend, einer Alternative dauernd das “Unrechtsstaat-Diktatur-Stöckchen” hinhält.
Doch das Jammern hilft ja nichts. Solange das Volk sich in der Öffentlichkeit lieber Fußballspiele zu Hundertausenden ankuckt, als endlich einmal lebendige Demokratie und freie Meinungsäusserung zu praktizieren, sehen die Einheitsparteien keinen Grund ihr Verhalten zu ändern.
Es braucht sich aber keiner zu wundern wenn, das bisschen Demokratie was wir noch haben, auch noch den Bach runter geht.
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